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Yachtcharter Urlaubs Tipps

6 Tipps für Ihren ersten Bootsurlaub

Sie planen einen Charterurlaub? Vielleicht sogar zum ersten Mal? Erst die richtige Vorbereitung garantiert einen erfolgreichen Törn. Wir haben sechs unverzichtbare Aspekte zusammengestellt, die Sie in der Planung unterstützen werden.

1. Warum ist eine Törnbesprechung vor der Charter so wichtig?

Egal, wohin es geht auf der Fahrt, die Auswahl der richtigen Leute ist essentiell. Ein Bootsurlaub ist eine "Gruppenveranstaltung" und sollte so rund wie möglich laufen. Die Zusammenstellung der Leute ist demnach fast wie das Casting für einen Film. Stellen Sie sich den Extremfall vor, Sie gingen auf eine Atlantiküberquerung – für ein solches Unternehmen müssten Sie wirklich die passende Crew finden, da bei Unstimmigkeiten unterwegs niemand von Bord könnte. Nun - für einen normalen Charterurlaub müssen Sie nicht solche extreme Maßstäbe angesetzen. Aber man sollte seine Mitseglern vorab kennenlernen, um deren Interessen und Vorlieben einschätzen können. 

Es gibt natürlich Chartergruppen, denen nichts lieber ist, als im Moment zu leben und ihre Segeltörns so spontan wie möglich zu gestalten. Wenn sich alle einig sind, ist dies auch überhaupt kein Problem. Um Unstimmigkeiten vor Ort zu vermeiden, ist es aber unbedingt ratsam, eine Törnbesprechung zu machen.
Crewbesprechung vor dem Charterurlaub
Wichtig bei der Törnbesprechung sind die jeweiligen Vorlieben und No-Gos aller Chartermitglieder sowie sich auf ein Budget zu einigen, das allen passt. Natürlich ist das Reiseziel sehr wichtig und schließlich je nach Revier der richtige Bootstyp.

Dass alle Chartermitglieder bereits vor Anreise zum Charterziel besprechen, was sie sich von dem Urlaub erwarten, verhindert jedenfalls grundsätzliche Diskussionen vor Ort. So kann es sein, dass ein Teil der Gruppe lieber mehr Sightseeing machen möchte, wohingegen der andere die Charter fast ausschließlich zum Segeln nutzen will. Manch einer besteht darauf, antike Stätten zu besuchen und andere möchten möglichst die ganze Zeit auf dem Wasser verbringen. Ein weiterer Faktor bei der Wahl des Charterziels sind die bevorzugten Anlegemöglichkeiten. Manche haben kein Problem damit, jede Nacht in einer Bucht vor Anker zu liegen und in einsameren Gegenden hauptsächlich selbst zu kochen und andere fühlen sich nur wohl, wenn immer ein Hafen angelaufen wird, in dem sie von Bord gehen und sich ein schönes Restaurant suchen können. Hier haben alle Beteiligten im Vorfeld die Gelegenheit, bereits einen Kompromiss festzulegen.

Wenn Sie über ausreichend Erfahrung verfügen, können Sie die Charteryacht selbst steuern. Andernfalls gibt es vor Ort eine Auswahl an Skippern, die zur Verfügung stehen. In Ausnahmefällen (z.B. in schwieriger zu navigierenden Gewässern) ist es bei manchen Anbietern sogar zum Teil vorgeschrieben, dass zumindest die ersten Tage ein Skipper das Boot führt bis der Charterer dann bei genügend vorhandener Sicherheit das Steuer übernimmt. Dies hat vor allen Dingen den großen Vorteil, dass der Skipper über gute Ortskenntnisse verfügt und die Routenplanung somit kein Problem ist.

Die Routenplanung ist in jedem Falle wetterabhängig und oft bewirken wertvolle Insider-Tipps vor Ort, beispielsweise von anderen Seglern oder vom Vercharterer noch eine Abweichung von der ursprünglichen Planung. Deswegen ist es gut wenn man zwar einen Plan macht, sich aber verschiedene Varianten offenlässt und nicht unbedingt auf ein zu erreichendes Ziel festgelegt ist.
Planung des Törns anhand von Seekarten
 

2. Welches ist das richtige Charterboot für Sie?

Bei der Wahl der Charteryacht begünstigt eine realistische Einschätzung Ihrer Bedürfnisse und Möglichkeiten den harmonischen Verlauf des Segelurlaubs. Hierbei spielen gewünschter Komfort, Niveau der Segelkenntnisse, das Chartergebiet, dort vorherrschendes Wetter sowie Ihr Budget eine Rolle.

Wenn Sie gerne über viel Platz an Deck sowie im Innenbereich verfügen möchten, könnte ein Katamaran genau das Richtige für Sie sein. Diese Art von Boot wäre mit ihrem geringen Tiefgang auch sehr gut geeignet falls Sie gerne nahe an schönen Stränden und tief in geschützten Buchten ankern möchten. Sollten Sie auf der anderen Seite jedoch Wert darauf legen, jeden Abend in einem Hafen fest zu machen, müssen Sie bei Mehrrumpfbooten auf höhere Liegeplatzkosten gefasst sein. Sind Sie erfahrener Segler, könnte es sein, dass für Sie nur ein Segelboot in Frage kommt. Ist das Gegenteil der Fall, so ist der Katamaran mit seiner durch die zwei Motoren bedingten leichten Manövrierbarkeit wiederum günstig. Und für diejenigen, die gerne möglichst schnell von Hafen zu Hafen kommen wollen, sind Motorboote vielleicht die bevorzugte Option.
Die richtige Charteryacht wählen

3. Brauchen Sie eine Charterversicherung?

Es sollte für die Bareboat Yachtcharter zumindest über den Abschluß einer Skipper-Haftpflicht- sowie einer Kautionsversicherung nachgedacht werden. Dies ist auch unter Freunden und Bekannten oder Pärchen anzuraten und dient der Vermeidung von Streitigkeiten, falls Schäden am Boot zu begleichen sind. Eine andere wichtige Vorsichtsmaßnahme ist eine Reiserücktrittsversicherung für den Skipper, die garantiert dass wenn der Skipper und somit alle anderen Teilnehmer die Charter nicht antreten können, alle ihre Reisekosten rückerstattet bekommen. Detailliertere Informationen über dieses Thema haben wir in einem Artikel über  Charterversicherungen zusammengefasst.
 

4. Welche Erfahrung ist erforderlich, um eine Bootscharter durchzuführen?

Man sollte im Allgemeinen seine Fähigkeiten realistisch einschätzen, um mit einem guten Gefühl an Bord zu gehen. In der Regel reicht es aus, wenn ein deutscher Skipper über einen Sportbootführerschein verfügt, um eine Bareboat Yacht zu chartern. Jedoch sollte der Skipper über Praxiserfahrung mit der Führung eines Bootes verfügen, bevor er selber als Skipper antritt.
Sportbootführerschein See
Der Sportbootküstenschifferschein (SKS) belegt daher eher die Fähigkeit ein Boot in Küstennähe führen zu können, da er auch Praxiskenntnisse abprüft. Für Österreicher und Schweizer gibt es vergleichbare Patente. Jedoch gibt es auch Ausnahmen: Z.B. muß in Griechenland ein zweites Crew-Mitglied Fähigkeiten eines "Co-Skippers" nachweisen können. Für weitere Informationen bezüglich der verschiedenen Regelungen über Fahrerlaubnisse lesen Sie unseren Artikel über Führerschein-Typen.

Schätzen Sie Ihre Erfahrung richtig ein. Bei ständigem guten Wetter und geringem Tidenhub im Mittelmeer zu segeln ist etwas Anderes als bei Sturm, kälteren Temperaturen und starken Gezeitenunterschieden in der Nordsee. Auch wenn man im Besitz eines Führerscheins ist – im Zweifelsfall kann es ein entspannterer Urlaub werden, wenn man zunächst auf die Hilfe eines "Einweisungsskippers", der nur die erste Zeit unterstützend an Bord ist, vertraut. Seien Sie lieber ruhig selbstkritisch. Ihre Crew wird es Ihnen danken, wenn Sie umsichtig handeln und Sie haben  keinen Stress.
Skipper auf einer Segelyacht
Die Wahl des Charterziels ist unter anderem auch deswegen sehr eng mit dem Grad Ihrer Segelkenntnisse verbunden, da es Regionen mit vielen sicheren Häfen gibt und andere, in denen man mit Buchten Vorlieb nehmen muss. Die Distanzen zwischen Anlege- und Ankermöglichkeiten sind also im Voraus in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen.

Eine Alternative ist eine Charter mit Skipper. Er steuert, kümmert sich um das Boot und besitzt fundierte Ortskenntnisse. Wenn Sie es etwas luxuriöser angehen wollen, ist die Crewed Charter genau das wovon Sie träumen. Hier können Sie sich zurücklehnen und entspannen. Falls Sie es dann möchten, können Sie unterwegs von dem qualifizierten Steuermann anlernen lassen Ihre Erfahrung als Seemann aufzupolieren. Eine Hostess kann unter Umständen bei größeren Yachten zusätzlich noch dafür sorgen, dass die Gäste sich vollkommen entspannen, indem sie Ihnen das Einkaufen, Kochen und Aufräumen abnimmt.
 

5. Was müssen Sie bezüglich der Chartersaison und des Segelwetters vor Ort beachten?

Idealerweise sollte man sich möglichst gut auf das jeweilige Wetter am Charterziel einstellen und entsprechende Kleidung mitbringen. Wenn Sie eine Segelreise auf den Balearen im Juli / August unternehmen, ist es eher unwahrscheinlich, dass es regnet. Doch in den Ostsee-Gebieten kann es genau um dieselbe Zeit trotz warmer Temperaturen gut und gerne Niederschlag geben. Auch die Abende sind dort natürlich etwas kühler. Im eigenen Interesse und um sich den Urlaub nicht zu verderben, ist es also je nach Chartergebiet günstig Regenmontur, Windjacke und eventuell Fleece-Pulli und lange Hosen mitzunehmen.
Wettervorbereitung beim Charterurlaub
Informieren Sie sich in jedem Falle gut über die Wetter-Gegebenheiten an Ihrem Charterziel. Man sollte nicht einfach davon ausgehen, dass im Sommer im Mittelmeer keine schwierigen Segelbedingungen entstehen können. Der Meltemi kann zu bestimmten Zeiten in bestimmten Regionen Griechenlands Sturmstärke erreichen. Hier sind also auch gute Segelkenntnisse vonnöten und erfahrene Segler könnten gerade solche Wetterbedingungen schätzen, wohingegen es für Anfänger einen reinen Alptraum bedeuten würde. Denn selbst wenn die Temperatur 35° beträgt, bläst der Starkwind dem Segler unterwegs die Gischt so entgegen, dass es richtig kalt werden kann. Daher ist wichtig, für alle Fälle entsprechende Schutzkleidung zu haben.
 

6. Worauf sollten Sie bei der Anreise zu Ihrer Yachtcharter achten?

Bei der Anreise wäre es ratsam, genügend Zeit-Puffer einzuplanen damit kein Stress entsteht. Auch wenn Sie vielleicht etwas vor dem vereinbarten Zeitpunkt der Bootsübergabe eintreffen, können Sie sich in Ruhe akklimatisieren, einen Kaffee trinken, sich den Hafen ansehen und Informationen sammeln.
Chartercrew auf einer Segelyacht
Beachten Sie beim Packen, dass man auf eine Bootscharter möglichst zusammenfaltbare Taschen oder Seesäcke mitnimmt, da es auf Yachten nicht so viel Stauraum gibt. Suchen Sie je nach Charterziel für das dortige Wetter genügend passende Kleidung aus. Zum Segeln und für Manöver sind Deckschuhe, Windjacke, Sonnenhut, Sonnencreme und eventuell Segelhandschuhe empfehlenswert. Außerdem gehören persönliche Medikamente und eventuelle Reiseführer ins Gepäck - ein Erste-Hilfe Verbandskasten und die nötigen Seekarten und Hafeninformationen befinden sich auf der Yacht.

Die Visa-Bestimmungen für das jeweilige Charterziel hängen immer von der Nationalität des Charter-Gastes ab. Am Verlässlichsten erfahren Sie die genauen Einreise-Regelungen vom Auswärtigen Amt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen die Planung Ihres individuellen Bootsurlaubs etwas leichter gemacht haben und stehen Ihnen gerne jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung.

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