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    Juni 06 2016

    Pula - Chartern ab der römischen Siedlung in Istrien

    Ganz im Süden Istriens, im nördlichen Kroatien, liegt die große Stadt Pula. Ihr Haupthafen befindet sich geschützt in einem der größten Naturhäfen des gesamten Mittelmeeres. Dort finden nicht nur Handelsschiffe sichere Liegeplätze, sondern auch das Militär nutzt die Bucht als Basis für Kriegsschiffe und U-Boote (…die schon mal direkt neben einer ein- oder auslaufenden Yacht unvermittelt auftauchen können).
    Pula Hafenansicht mit Colosseum
    Natürlich ist auch eine Marina zu finden: Die ACI-Marina Pula, die rund um einen zentralen, im Meer stehenden Rundbau, angeordnet ist. Sie liegt in direkter Nähe zu Altstadt und Markt.

    Hier liegen nicht nur viele Eigneryachten an den mit Muringleinen versehenen Schwimmstegen, sondern auch einige Charterflotten nutzen den sicheren Hafen als Basis. Leider ist die Parkplatzsituation ein wenig „angespannt“, denn es gibt nur wenige verfügbare Plätze hinter der schützenden Schranke – Vorbestellen per Mail ist durchaus angesagt.
    Dafür ist das aus römischer Zeit stammende Amphitheater in Sichtweite und in gerade mal zwei Gehminuten zu erreichen. Es ist prima erhalten, und auch heute finden dort regelmäßige Open-Air-Konzerte internationaler Stars statt: Mal Klassik, mal Pop und Rock. Allein schon die Besichtigung des imposanten Bauwerkes ist ein Muss beim Besuch von Pula.

    Für die Einkaufstour geht man von der Marina aus rechts am Theater vorbei und Richtung Altstadt und Richtung Markt. Zur Navigation gucke man einfach nach denjenigen Leuten, die einem mit vollen Einkaufstüten entgegenkommen – dann ist man auf dem rechten Weg.

    Der Markt bietet dank üppiger Auswahl alles, was das Herz des Smutjes höherschlagen lässt: Die Bäuerinnen aus dem Umland offerieren erntefrisches Obst und Gemüse aus der Region – Probieren an den Ständen ist durchaus erlaubt und Probierstückchen werden von den Marktfrauen gerne angeboten. In der zentralen Markthalle gibt es zwei Abteilungen: In der einen Hälfte befindet sich der Fischmarkt mit fangfrischem Angebot, und in der zweiten Hälfte der Halle ist der Fleischmarkt angesiedelt. Im ersten Stock befindet sich eine Art Fressmeile mit Cafes und Tavernen, in denen es sich wunderbar sitzen lässt, um dem Markttreiben unten zuzukucken.
     
    Überall in der Altstadt trifft man auf Zeugen aus römischer Zeit. Da stehen Torbögen mitten in der Gasse, der eine oder andere Tempel verschönert die Plätze in der Altstadt, und weitere Ruinen von antiken Häusern sind zu sehen.

    Wer dann genug geguckt, alles für den Törn gebunkert hat, und wer schließlich fertig zum Auslaufen ist, der findet gleich nach dem Passieren der Hafenausfahrt ein vielfältiges Revier zum Segeln. Nach Nordwest liegt das Brioni-Archipel vor dem Bug, dann Rovinj und die übrigen malerischen Orte der Istrianischen Küste.

    Nach Süden zu gibt es noch einige geschützte Ankerbuchten. In einer davon liegt die Marina Veruda, einer der ältesten und größten Yachthäfen in Kroatien, ich dem viele Vercharterer ihre Flotten liegen haben.

    Dann liegt der manchmal, bei Bora, gefürchtete Kvarner Kanal auf dem Kurs in Richtung Dalmatische Inselwelt. Sind diese 25 Seemeilen zwischen Istrien´s Südspitze und Mali Losinj erstmal geschafft, dann geht es in kurzen Tagesetappen von Insel zu Insel – Zum Törn durch die 1000 Eilande vor der Küste.  Marina Veruda (im Vordergrund)
     
     
     
    Felix Wolf
    f.wolf@yachtbooker.com

    Felix ist Mitgründer von YachtBooker. Er ist selber Charterskipper und hat Spass daran neue Segelreviere zu erkunden.

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