Poros - Die Zwillingsinseln im Saronischen Golf
Mit einer touristischen Tradition, die zurück in die 50er Jahre reicht, mit einer rauen, aber trotzdem schönen Landschaft, mit vielen modernen Anlagen in Kombination mit dem Flair der Antike verdient Poros den Titel „Segelurlaubsort der Spitzenklasse“. Hier gibt es für echte Abenteurer eine Menge zu entdecken, sowohl an Land als auch an Wasser
General Info
Im Saronischen Golf findet man ein Inselpaar mit einer interessanten bergigen Landschaft und einer langen Geschichte, die auf der Bevölkerung ihre Spuren hinterlassen hat. Es heißt Poros und ist bereits seit den frühen 50ern ein beliebter Charterurlaubsort, weshalb man ganz sicher sein kann, dass man hier den besten Service bekommt.
Travel & Arrival
Schon bei der Anreise wird man die altertümliche Atmosphäre spüren, schließlich kann man die Insel nur auf dem Wasserweg erreichen. Natürlich können Chartercrews einen Flug nach Athen nehmen – der Internationale Flughafen von Athen ist 73 km von Poros entfernt. Dann müsste man aber eine Fähre über Piräus, einen Hafen in Athen, nehmen.
Ansonsten kann man einfach ein Ticket für eine der zahlreichen Fähren buchen, die täglich von Piräus ablegen. Andere Städte, aus denen ebenfalls Fähren und Schnellkatamarane (hier „fliegende Delphine“ genannt) nach Poros ablegen, sind zum Beispiel Peiraias und Galatas. Während der Chartersaison verkehren sie häufiger, in der kalten Jahreszeit nimmt die Zahl der Fahrten jedoch ab.
Avant & Apres Sail
Pinienwälder, Oliven- und Zitronenbäume, die den größten Teil der Inselfläche bedecken, haben viele Schriftsteller inspiriert, unter anderem Giorgios Seferis, Kosmas Politis und Henry Miller. Charterskipper sollten also ihre Crews mit auf einen Trip um die Insel nehmen.
Aber nicht nur die Naturkulisse von Poros ist inspirierend, sondern auch die Architektur, die im Stil des Neoklassizismus gehalten ist. Orte wie die Villa Deimezi, der Korizi-Platz mit dem Archäologischen Museum, das Kloster Zoodochu Pigi oder die Staatsbibliothek sind einen Besuch wert. Chartercrews, die Überbleibsel der alten griechischen Zivilisation sehen möchten, sollten sich in den nordöstlichen Teil der Insel begeben und den Poseidon-Tempel aufsuchen - beziehungsweise das, was davon nach vielen Jahrhunderten noch übrig geblieben ist.
Nach all dem bekommt man sicherlich Hunger, es ist also höchste Zeit, einige der besten Orte zu nennen, wo man gut essen kann. Gourmets unter Charterfreunden werden vermutlich den berühmten Souvlaki kosten wollen, aber es gibt auch andere Sachen, die die Einheimischen ihnen anbieten können – italienische Pizza, französische Crêpes, ganz zu schweigen vom allgegenwärtigen Eis.
Mit Anbruch der Dunkelheit wacht die Insel auf dank der vielen Charterurlauber, die etwas Spaß wollen. Man kann den Abend in einer der Bars verbringen, die bis spät in die Nacht auf bleiben, in einem Club, Kino oder in einem Restaurant mit griechischer Live-Musik. Es kommt nur auf den Geschmack an, denn die Auswahl ist wirklich riesig.
Das Shopping kommt in Poros ebenfalls nicht zu kurz. Neben zahlreichen Souvenirläden und Ständen, die man an jeder Ecke findet, gibt es hier Kleidungsboutiquen, Buch- und Schmuckläden, in denen man sein hart verdientes Geld ausgeben kann. Es gibt sogar einen Friseursalon, wo Charterseglerinnen ihre Frisuren nach einem Tag am Strand auffrischen lassen können.
Events & Actions
In der Marina findet man Tauchschulen und Wassersporteinrichtungen – für den Fall, dass man nicht den ganzen Tag am Strand entspannen oder in einer Bar hocken will. Dort können Charterliebhaber segeln gehen oder einen Bootstörn um die Insel unternehmen.
Die Veranstaltungen auf Poros spiegeln die Religiosität, die für die Griechen und auch für andere Bewohner des Mittelmeerraumes charakteristisch ist, wider, weil die meisten Ereignisse an Heiligentagen oder religiösen Festen stattfinden. Touristen, die während der Segelwoche hier eintreffen, können sich aber auch glücklich schätzen, denn dann gibt es für sie viel zu sehen. Leider findet dieser Event nur alle zwei Jahre innerhalb der ersten zehn Tage in Juli statt.